2013-06-07
Zwei Elchbabies und der Rasensprenger
Einer der süßesten Filme aller Zeiten. Wenn DAS Video hier nicht ins Moosyversum gehört, dann wohl auch kein anderes… 
2013-05-24
Bürokratie
Treppe gesperrt – Stufen entsprechen nicht der Norm.
Umbau nicht möglich – weil unter Denkmalschutz.
Das ist Deutschland…
Umbau nicht möglich – weil unter Denkmalschutz.
Das ist Deutschland…
2013-03-16
Cat, Katze, Gato, Neko, WTF?!
2013-03-09
Die bösen Komplimente
Gerade gelesen:
Meine Güte, was mag die Frau wohl erlebt haben?
Mich nerven die Sprüche zahlreicher Männer, die im Zuge der Sexismusdebatte meinen sie wissen nicht mehr, wie man Komplimente macht. Die Frage allerdings ist: "Brauchen wir Frauen denn wirklich Komplimente?" Denn wenn jemand ein Kompliment macht, dann erhöht er sich automatisch über den anderen und bewertet diesen. Darüber sollte man mal nachdenken. Ich denke, dass ich keine Komplimente nötig habe. Ich weiß wer ich bin und was ich mir wert bin.Alle Frauen, die ich kenne, freuen sich über Komplimente. Und dass man sich "über jemanden stellt" und andere "bewertet" würde ich überhaupt nicht unterschreiben. Im Gegenteil: Fällt es den meisten Männern nicht eher schwer, einer Frau ehrliche Komplimente zu machen und Lob auszusprechen? Ich rede von echten Komplimenten, nicht von billigen Anmachsprüchen.
Meine Güte, was mag die Frau wohl erlebt haben?
2012-12-28
"blue" Ray
Niemals wieder ein Gerät von Pioneer. Vor gut zwei Jahren hatte ich mir den "BDP-LX54" gekauft, einen BD-Player, der sich bei allen Tests an der Spitze lümmelte. Zum stattlichen Preis von knapp 500 Euro. Aber qualitativ immerhin schon annähernd "Referenzklasse" und darum mein großer Wunsch als Heimkino-Ergänzung. Erstes Fazit Weihnachten 2010: Das Ding hat Tonaussetzer und ist unglaublich träge und langsam. Nachdem ich das Gerät einmal zum autorisierten Fachhändler zurückgeschicht hatte, bekam ich es mit der Info zurück, dass alles 100% funktionieren würde und alles absolut korrekt sei. Auch die Firmware sei auf dem neuesten Stand.
Daran, dass die Blueray-Player langsam sind, gewöhnte ich mich. Das sei konstruktiv einfach so, da sie die kompletten Scheiben einlesen würden und außerdem läuft da eine recht komplexe Software drauf. Okay, leben wir damit.
Vor ein paar Tagen ging der Frust weiter: Auch nach einem Firmware-Update auf die neueste Version blieben die Tonaussetzer, auch im DVD-Betrieb. Manche BDs hat der Player erst gar nicht eingelesen, teilweise hängte er sich irgendwo in den Menüs auf etc. Ich war kurz davor, das Gerät mit einem herzhaften Fußtritt aus dem Fenster zu befördern. Also wortwörtlich.
Seit gestern habe ich einen Samsung BD-ES6000. Noch nie zuvor hat mir Heimkino so viel Spaß gemacht. Da kann von Bild und Ton her kein herkömmliches Kino mithalten. Yessssssss!
Daran, dass die Blueray-Player langsam sind, gewöhnte ich mich. Das sei konstruktiv einfach so, da sie die kompletten Scheiben einlesen würden und außerdem läuft da eine recht komplexe Software drauf. Okay, leben wir damit.
Vor ein paar Tagen ging der Frust weiter: Auch nach einem Firmware-Update auf die neueste Version blieben die Tonaussetzer, auch im DVD-Betrieb. Manche BDs hat der Player erst gar nicht eingelesen, teilweise hängte er sich irgendwo in den Menüs auf etc. Ich war kurz davor, das Gerät mit einem herzhaften Fußtritt aus dem Fenster zu befördern. Also wortwörtlich.
Seit gestern habe ich einen Samsung BD-ES6000. Noch nie zuvor hat mir Heimkino so viel Spaß gemacht. Da kann von Bild und Ton her kein herkömmliches Kino mithalten. Yessssssss!
2012-12-21
Arrrrrrrrrrrrrrr
Das Video ist nicht mehr ganz jung, aber ich könnte mich jedes Mal vor Lachen in die Ecke werfen, wenn ich es sehe. Nennt doch jemand sein Pferd "Arrrrrr"! 
2012-09-08
Holzarbeiten Backbord-Seite
Unsere Schleiferei ist seit Wochen unterbrochen, inzwischen hat aber zum Glück der Tischler Zeit gefunden, sich um die morschen Stellen an den beiden Seitenwänden des Decksaufbaus zu kümmern. Sieht in dem Zustand zugegebenermaßen noch recht traurig aus, aber immerhin kann man schonmal einen Fortschritt erkennen. 


2012-06-25
Kiglnt saennnpd
Der Sutide eneir brischiten Uvinisterät zgulfoe ist es vilölg eagl in wlecehr Renefloghie die Bstachuebn in eneim Wrot snid. Das ezniige was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion sheten. Der Rset knan vögeillr Bsidölnn sien, tedztorm knan man ihn onhe pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin lseen, snderon das Wrot als Gseatems.So saennnpd es kegilnn mag, der oerbe Abcihnstt des Teetxs ist leedir nchit so rciihtg. Wnen man die Babcehstun iaehlnnrb eeins Deekmnotus, gadere acuh bei läeegnrn Beeffgirn taaafhhirsttwg "bbeeiilg" (bis auf den errtsn und den leettzn Babcehstun) vacehrustt, ist es eebn nciht mher plloorbems labesr.
2012-04-28
Bis man begreift…
Dein Leben dreht sich nur im Kreis,
so voll von weggeworfner Zeit,
Und deine Träume schiebst du endlos vor dir her.
Du willst noch leben, irgendwann,
Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.
[Wolfsheim]
2012-03-03
SBF ab 15PS
Unsere Obrigkeit überlegt, die Führerscheinpflicht für Hobbykapitäne von derzeit fünf auf 15 PS anzuheben. Im Klartext: Durfte man bislang nur Böötchen mit gerade mal maximal 5PS ohne Führerschein bewegen, könnte man nach den neuen Richtlinien bis zur dreifachen Leistung führerscheinfrei durch die Gegend, resp. Gewässer fahren.
Der Ansatz dahinter ist sicherlich nicht schlecht, schließlich gibt es immer weniger Wassersportler. Ich finde das ganz angenehm, aber das ist nicht der Grund, warum ich strikt gegen diese Neuregelung bin. 15PS sind schon eine ganze Menge. Vergleichen mit dem normalen Straßenverkehr würde ich sagen, dass das von Größe und Leistung her etwa den 50ccm-Motorrädern entspricht.
Im Sportbootführerschein lernt man ja nicht nur, wie man ein Boot fährt (das eigentlich sogar nur rudimentär am Rande), sondern vor allem das Drumherum: Vorschriften und Gesetze, Navigation, Wetter, Verkehrsregeln, Umweltschutz etc.
Das kann man zwar auch alles mit einem kleinen 5PS-Motor missachten – aber bei einem Boot, das einen in akzeptabler Zeit z.B. bis in die Außenweser bringen kann, in der man durchaus in unmittelbare Nähe der großen Pötte kommt, sollte man schon zumindest ein paar Grundlagen kennen.
Der Ansatz dahinter ist sicherlich nicht schlecht, schließlich gibt es immer weniger Wassersportler. Ich finde das ganz angenehm, aber das ist nicht der Grund, warum ich strikt gegen diese Neuregelung bin. 15PS sind schon eine ganze Menge. Vergleichen mit dem normalen Straßenverkehr würde ich sagen, dass das von Größe und Leistung her etwa den 50ccm-Motorrädern entspricht.
Im Sportbootführerschein lernt man ja nicht nur, wie man ein Boot fährt (das eigentlich sogar nur rudimentär am Rande), sondern vor allem das Drumherum: Vorschriften und Gesetze, Navigation, Wetter, Verkehrsregeln, Umweltschutz etc.
Das kann man zwar auch alles mit einem kleinen 5PS-Motor missachten – aber bei einem Boot, das einen in akzeptabler Zeit z.B. bis in die Außenweser bringen kann, in der man durchaus in unmittelbare Nähe der großen Pötte kommt, sollte man schon zumindest ein paar Grundlagen kennen.
2012-02-27
Morsch
Dass einige Holzteile nicht mehr ganz stabil sind, ist bekannt. Dass aber der ca. 3x6cm dicke Handlauf der Reling einfach durchbricht, war nicht zu erwarten. Dumm nur, dass ich mich gerade dagegengelehnt hatte. Glück war es, dass die andere Seite des Gatters nicht ganz aus der Halterung gerissen ist, wenngleich sie genauso morsch ist. Es wären zwar nur gut zwei Meter bis nach unten gewesen, aber unkontrolliert auf den harten Hallenboden hätte ich auch das nicht haben müssen. 


Fugenmasse entfernen
Um die Zierleisten von den Wänden des Aufbaus zu entfernen, bedarf es einiger Arbeit. Zum einen müssen die Schrauben entfernt werden, die unter Holzstopfen (rechts im Bild mit, links herausgebohrt) versteckt sind. Das ist schon nicht immer einfach, da zum einen nicht unter jedem Stopfen eine Schraube steckt und manche Schrauben so beschädigt sind, dass sie sich nur mühsam entfernen lassen.
Eine weitere (und auch die größere) Schwierigkeit ist, dass die Leisten im Grunde vollflächig mit Dichtungsmasse eingeklebt wurden. Da hilft dieses Werkzeug weiter, dann damit lässt sich die Fugenmasse bequem durchtrennen und herausarbeiten.
Naja, "bequem" ist relativ. Auf dem Boden in dem schmalen Streifen zwischen Aufbau und Reling zu liegen, ist nicht bequem.

Eine weitere (und auch die größere) Schwierigkeit ist, dass die Leisten im Grunde vollflächig mit Dichtungsmasse eingeklebt wurden. Da hilft dieses Werkzeug weiter, dann damit lässt sich die Fugenmasse bequem durchtrennen und herausarbeiten.
Naja, "bequem" ist relativ. Auf dem Boden in dem schmalen Streifen zwischen Aufbau und Reling zu liegen, ist nicht bequem.

Schleifen, schleifen, schleifen…
Nicht nur aus optischen Gründen, sondern vor allem auch wegen zwei durchgegammelter Stellen am Steuerstand müssen wir den Holzaufbau renovieren. Also bedeutet es auch in dieser Saison wieder, dass wir ohne Ende schleifen dürfen.
Hier ist die Außenseite der Rückwand der Heckkajüte. Die beiden Zierleisten oben und unten sind bereits demontiert und die links Seite ist schon zu einem großen Teil geschliffen. Hier fällt erst so richtig auf, wie schäbig das Holz bereits teilweise aussieht und wie dringend die Überholung ist…


Hier ist die Außenseite der Rückwand der Heckkajüte. Die beiden Zierleisten oben und unten sind bereits demontiert und die links Seite ist schon zu einem großen Teil geschliffen. Hier fällt erst so richtig auf, wie schäbig das Holz bereits teilweise aussieht und wie dringend die Überholung ist…


2011-12-26
Weihnachten
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei's Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön'
ein's jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd' still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!
Hermann Hesse
2011-12-25
Gibt es den Weihnachtsmann?
Nicht ganz neu, aber immer wieder lustig:
1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.
3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.
Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.
4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.
5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.
Damit kommen wir zu dem Schluß: WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.
1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.
3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.
Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.
4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.
5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.
Damit kommen wir zu dem Schluß: WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.
2011-12-24
Super Weihnachtsmann!
Schau, was der so kann.
Rauscht in Lichtgeschwindigkeit
im roten Cape durch Raum und Zeit.
Er landet auch vor deiner Tür
und erfüllt die schönsten Wünsche dir.
2011-11-23
Eddie
Am letzten Samstag ist uns ein halbstarker Kater zugelaufen, der uns offenbar sofort in sein Herz geschlossen hat. So ein anhängliches wie vertrauensseliges Tier habe ich selten bis noch nie gesehen oder erlebt.
Der letzte Samstag war der 19. November 2011. Mein geliebter Kater Kitty ist an einem 19. November gestorben. Es gibt Zufälle, die man selbst als pragmatisch denkender Mensch nicht mehr als Zufall bezeichnen möchte.

Der letzte Samstag war der 19. November 2011. Mein geliebter Kater Kitty ist an einem 19. November gestorben. Es gibt Zufälle, die man selbst als pragmatisch denkender Mensch nicht mehr als Zufall bezeichnen möchte.

2011-10-14
Huschhusch in die Halle
Tzja, das war mal wieder eine Saison. Dieses war mit rund vier Monaten ausgesprochen kurz und in der wenigen Zeit, die wir überhaupt auf dem Boot verbracht haben, standen vor allem irgendwelche Bauarbeiten an.
Bauarbeiten müssen auch zwingend in der kommenden Saison erledigt werden, darum sind wir jetzt schon in der Halle, um jede freie Minute für die Holzarbeiten nutzen zu können…

Bauarbeiten müssen auch zwingend in der kommenden Saison erledigt werden, darum sind wir jetzt schon in der Halle, um jede freie Minute für die Holzarbeiten nutzen zu können…

2011-10-13
Geknickter Frachter
Vor ein paar Wochen ist auf der Hunte der Frachter Janine verunglückt. Das Schiff war wegen eines technischen Problems nicht mehr manövrierfähig und hat sich im Fluss quergestellt. Schließlich lagen Bug und Heck auf den beiden Ufern auf und das bei Ebbe ablaufende Wasser gab dem Frachter schließlich den Rest.
Was für ein bitterer Anblick. Ich wünsche dem Eigner, dass die Versicherung für alle Schäden aufkommt und er bald wieder fahren kann.

Was für ein bitterer Anblick. Ich wünsche dem Eigner, dass die Versicherung für alle Schäden aufkommt und er bald wieder fahren kann.

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